Domain und DNS
Die Domain muss auf Dich registriert sein, nicht auf die Agentur. Prüfe den Registrar-Zugang und sichere die DNS-Einträge.
Ein Wechsel gelingt, wenn die Reihenfolge stimmt: erst Zugänge, Domain und Daten sichern, dann die Nachfolge klären, erst danach die alte Agentur informieren. Wer zuerst kündigt und dann sichert, verhandelt ohne Druckmittel und steht im Zweifel wochenlang ohne Betreuung da.
Schreib auf, was die Agentur für Dich macht und verwaltet: Website, Hosting, Domain, Google Ads, SEO, Social Media, E-Mail, Tracking. Erst wenn die Liste vollständig ist, weißt Du, was beim Wechsel überhaupt bewegt werden muss.
Hol Dir Administrationsrechte für alle Konten und übertrage Domain und Profile auf Dich — bevor Du irgendetwas ankündigst. Das ist kein Misstrauen, sondern der Zustand, der von Anfang an hätte gelten müssen.
Sichere Website-Dateien, Texte, Bilder, Kontaktlisten und die Auswertungen der letzten Jahre. Historische Daten aus Google Ads und Analytics bekommst Du später nicht zurück, wenn der Zugang weg ist.
Entscheide erst, wer übernimmt — neue Agentur, Du selbst oder begleitet —, und informiere danach die alte Agentur. Andersherum stehst Du in der Zwischenzeit ohne Betreuung da, und genau dann fällt etwas aus.
Zugänge prüfen, Lücken schließen, laufende Kampagnen übernehmen — und erst dann den alten Vertrag beenden. Ein Wechsel über Nacht kostet fast immer Sichtbarkeit, die vorher da war.
Sechs Punkte, die vor jedem Gespräch geklärt sein sollten. Hak sie der Reihe nach ab — danach ist ein Wechsel eine organisatorische Aufgabe und kein Risiko mehr.
Die Domain muss auf Dich registriert sein, nicht auf die Agentur. Prüfe den Registrar-Zugang und sichere die DNS-Einträge.
Zugang zu Server und Redaktionssystem, dazu ein vollständiger Export aller Seiten, Inhalte und der Datenbank.
Administrationsrechte für Search Console, Google Ads, Analytics und das Unternehmensprofil — auf Deinem eigenen Konto, nicht auf einem der Agentur.
Texte, Fotos, Logos samt Nutzungsrechten, und zwar schriftlich. Bei Bildern ist das der Punkt, der später am häufigsten teuer wird.
Kläre, wem die Werbekonten und die darin gesammelten Daten gehören, und lade die Auswertungen herunter, solange Du noch hineinkommst.
Branchenverzeichnisse, Bewertungsportale, E-Mail-Verteiler: Prüfe, welche E-Mail-Adresse hinterlegt ist, und ändere sie auf Deine eigene.
Es gibt keinen Weg, der immer richtig ist. Der Vergleich zeigt, was Du bei welchem Weg bekommst — und was nicht.
| Merkmal | 57Marketing | Agentur mit Dauervertrag | Alles selbst machen |
|---|---|---|---|
| Feste Kosten, die vorher feststehen | ja | nein | ja |
| Alle Konten laufen auf Deinen Namen | ja | nein | ja |
| Du verstehst hinterher, was gemacht wurde | ja | nein | ja |
| Kein Vertrag, der sich automatisch verlängert | ja | nein | ja |
| Läuft neben dem Tagesgeschäft | ja | ja | nein |
| Team mit mehreren Fachrichtungen im Hintergrund | nein | ja | nein |
Die letzte Zeile ist der ehrliche Teil: Hinter 57Marketing steht eine Person. Wenn Du ein Team mit eigener Grafik, eigener Redaktion und eigener Mediaplanung brauchst, bist Du bei einer größeren Agentur besser aufgehoben — und solltest dort auf denselben fünf Punkten bestehen.
Dreißig Minuten, unverbindlich: Wir gehen Deine Liste durch und klären, was zuerst gesichert werden muss. Das gilt auch dann, wenn Du danach zu jemand anderem wechselst.

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