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Website-Begriffe von A bis Z, einfach erklärt.
Für die eigene Website musst Du keine Fachsprache lernen. Mit neun Begriffen kommst Du durch fast jedes Gespräch mit einem Webdesigner: Backlink, Cookie-Banner, Domain, Google-Unternehmensprofil, Hosting, Impressum, Responsive, SEO und SSL. Hier steht jeder davon in wenigen Sätzen, mit einem Beispiel aus dem Alltag.
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Im ersten Gespräch über eine Website fallen schnell Wörter wie Hosting, SSL oder Backlink. Viele nicken dann und hoffen, dass es schon passt. Das ist verständlich. Es kann aber teuer werden: Wer nicht weiß, was eine Domain ist, merkt auch nicht, wenn sie auf den Namen der Agentur läuft. Die Begriffe unten sind alphabetisch sortiert und ohne Technikdeutsch erklärt, jeweils mit einem Vergleich aus Werkstatt, Baustelle oder Alltag. Weitere Wörter wie CMS, Relaunch oder GEO stehen ganz unten bei den Fragen. Dazwischen kommen die Missverständnisse, die uns in Gesprächen mit Betrieben immer wieder begegnen.
Schritt für Schritt.
Backlink
Ein Link auf einer fremden Website, der auf Deine zeigt. Google wertet solche Links ähnlich wie Empfehlungen: Je passender und seriöser die Quelle, desto mehr zählen sie. Beispiel aus dem Alltag: Dein Großhändler nennt Dich als Fachbetrieb, der Sportverein listet Dich als Sponsor, die Stadt führt Dich im Branchenverzeichnis. Das sind gute Backlinks. Gekaufte Links von Seiten, die nur aus Links bestehen, schaden eher.
Cookie-Banner
Das Fenster, das beim ersten Besuch fragt, ob die Seite bestimmte Daten speichern oder auslesen darf. Nötig wird es durch Dienste, die eine Einwilligung brauchen, etwa Statistik, eingebettete Karten, Videos oder Werbepixel. Beispiel aus dem Alltag: Der Monteur fragt, bevor er Dein neues Bad für seine Referenzen fotografiert. Ohne Dein Ja passiert es nicht. Was Deine Seite genau braucht, klärst Du im Zweifel mit einem Anwalt.
Domain
Die Adresse Deiner Website, zum Beispiel schreinerei-beispiel.de. Du mietest sie bei einem Anbieter, eingetragen auf einen Inhaber. Auch Deine E-Mail-Adressen hängen an ihr. Beispiel aus dem Alltag: Die Domain ist wie die Telefonnummer Deines Betriebs. Kunden kennen sie, sie steht auf dem Firmenwagen. Wer sie besitzt, bestimmt, wo es klingelt. Deshalb gehört sie Deinem Betrieb, nicht der Agentur.
Google-Unternehmensprofil
Der kostenlose Eintrag Deines Betriebs bei Google, früher hieß er Google My Business. Er erscheint in Google Maps und bei Suchen mit Ortsbezug, mit Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen und einem Knopf zum Anrufen. Beispiel aus dem Alltag: das Firmenschild an der Straße, nur dass es jeder sieht, der gerade einen Betrieb wie Deinen sucht. Bei Suchen wie „Elektriker in der Nähe“ sehen viele diese Einträge vor jeder Website.
Hosting
Der Speicherplatz auf einem Server, auf dem Deine Website liegt und rund um die Uhr abrufbar ist. Beispiel aus dem Alltag: eine gemietete Halle. Deine Maschinen stehen drin, der Vermieter sorgt für Strom, Dach und Schloss. Ist die Halle eng oder der Strom wackelig, merkst Du das an langen Ladezeiten und Ausfällen. Gutes Hosting macht regelmäßig Sicherungen und steht idealerweise in der EU.
Impressum
Die Angaben, wer hinter einer geschäftlichen Website steht: Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten, bei Handwerksbetrieben oft auch die zuständige Kammer. Für geschäftliche Seiten in Deutschland ist es Pflicht und muss leicht zu finden sein, meist über einen Link ganz unten. Beispiel aus dem Alltag: die Beschriftung auf Deinem Firmenwagen, nur vollständig. Welche Angaben Dein Betrieb genau braucht, weiß im Zweifel Deine Kammer.
Responsive
Eine Website ist responsive, wenn sie sich an die Bildschirmgröße anpasst. Auf dem Handy stehen die Inhalte untereinander, am großen Bildschirm nebeneinander, ohne dass jemand zoomen muss. Beispiel aus dem Alltag: eine Zeitung, die man am Frühstückstisch aufgeschlagen oder im Zug gefaltet liest. Gleicher Inhalt, andere Anordnung. Viele Kunden suchen vom Handy aus, oft genau dann, wenn gerade etwas kaputt ist.
SEO
Kurz für Suchmaschinenoptimierung: alles, was dafür sorgt, dass Google Deine Seite bei passenden Suchen weit oben zeigt. Dazu gehören Texte, die die Fragen der Suchenden beantworten, eine eigene Seite je Leistung, schnelle Ladezeiten und gute Backlinks. Beispiel aus dem Alltag: ein Lager mit beschrifteten Regalen. Wer etwas sucht, findet es sofort. Google ist dabei der Lagerist, der Kunden zum richtigen Regal schickt.
SSL
Die Verschlüsselung zwischen Browser und Website, erkennbar an „https“ und dem Schloss in der Adresszeile. Genau genommen heißt das Verfahren heute TLS, gesagt wird aber fast immer SSL. Beispiel aus dem Alltag: ein verschlossener Umschlag statt einer Postkarte. Unterwegs kann niemand mitlesen, was jemand in Dein Anfrageformular tippt. Ohne SSL zeigen viele Browser den Hinweis „Nicht sicher“.
Was dabei oft schiefgeht.
Wer zahlt, dem gehört die Domain
Viele Betriebe zahlen seit Jahren für ihre Domain, als Inhaber steht aber die Agentur im Register. Das fällt erst auf, wenn man wechseln will. Lass Dir bestätigen, dass Dein Betrieb eingetragen ist, solange alles noch gut läuft.
Mit SSL ist die Seite sicher
SSL schützt die Übertragung, nicht die Seite selbst. Eine Website mit Schloss kann trotzdem gehackt werden, wenn System und Erweiterungen lange keine Updates bekommen. Sicher wird sie erst durch Updates, Sicherungen und gute Passwörter. Das Schloss ist nur ein Teil davon.
Responsive heißt fürs Handy gemacht
Responsive bedeutet nur, dass sich die Seite an den Bildschirm anpasst. Ob sie auf dem Handy schnell lädt, ob die Knöpfe groß genug sind und ob das Formular kurz ist, steht auf einem anderen Blatt. Teste Deine Seite deshalb selbst auf dem Handy.
SEO erledigt man einmal
SEO ist kein Schalter, den man beim Bau umlegt. Die technische Grundlage entsteht beim Bau. Die Plätze bei Google wachsen über Monate, mit guten Inhalten, Bewertungen und Backlinks. Wer Platz eins in wenigen Wochen verspricht, verspricht zu viel.
Wann Du das alles nicht brauchst.
Du musst keinen dieser Begriffe auswendig können. Wenn Dein Dienstleister Fragen geduldig und verständlich beantwortet, reichen drei Dinge, die Du sicher wissen solltest: Die Domain läuft auf Deinen Betrieb, die Seite hat SSL und Updates werden regelmäßig eingespielt. Alles andere darfst Du nachfragen, so oft Du willst. Wird Dein Gegenüber dabei ungeduldig, liegt das Problem nicht bei Dir.
Häufige Fragen
Was ist ein CMS?
Was bedeutet Relaunch?
Was ist GEO?
Ist Homepage dasselbe wie Website?
Fragen zu Deinem Fall?
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