E-Mail-CheckDKIM

DKIM-Check. Sind Deine Mails digital unterschrieben?

Mit DKIM unterschreibt Dein Mailserver jede Mail digital. Empfänger prüfen die Unterschrift mit einem öffentlichen Schlüssel aus Deinem DNS. Fehlt er, fehlt Gmail und Yahoo ein wichtiger Beweis, dass die Mail wirklich von Dir kommt.

  • Kostenlos
  • Ohne Anmeldung
  • Mit Generator

Beim Prüfen fragt Dein Browser die öffentlichen DNS-Einträge der Domain bei DNS4EU ab, dem DNS-Dienst der EU (ersatzweise bei Quad9 in der Schweiz). Dabei sehen diese Dienste Deine IP-Adresse und die Domain. Bei uns kommt nichts an, gespeichert wird nichts.

DKIM-Eintrag erstellen. Zum Kopieren in Deine DNS-Verwaltung.

Nutzt Du Microsoft 365, Google Workspace, IONOS, STRATO oder einen anderen Anbieter? Dann erzeugt der Anbieter den Schlüssel selbst. Du schaltest DKIM im Admin-Bereich ein und trägst den Eintrag ins DNS ein, den er Dir anzeigt, oft als CNAME. Der Generator hier ist für eigene Mailserver.

So funktioniert DKIM.

DKIM steht für DomainKeys Identified Mail. Der Mailserver setzt in jede ausgehende Mail eine Signatur, die er mit einem privaten Schlüssel erstellt. Den passenden öffentlichen Schlüssel findet der Empfänger im DNS unter „Name._domainkey.Deine-Domain".

Diesen Namen nennt man Selektor. Er steht in jeder signierten Mail im Kopf „DKIM-Signature" hinter „s=". Selektoren lassen sich nicht auflisten, deshalb sucht der Check unter den Namen, die gängige Anbieter verwenden. Findet er nichts, trag den Namen aus einer Deiner Mails ein.

Anders als SPF übersteht DKIM auch Weiterleitungen, solange die Mail unterwegs nicht verändert wird. Bei Microsoft 365, Google Workspace und den meisten Hostern schaltest Du DKIM im Admin-Bereich ein. Der Anbieter erzeugt den Schlüssel und zeigt Dir, was ins DNS gehört.

Beispiele

Eigener Mailserver
mail._domainkey.firma.de TXT "v=DKIM1; k=rsa; p=MIIBIjANBgkq…"

Den Schlüssel erzeugt der Generator unten, den privaten Teil bekommt Dein Mailserver.

Anbieter mit CNAME
selector1._domainkey.firma.de CNAME Ziel laut Anbieter

Viele Anbieter verlangen statt TXT einen CNAME, der auf ihren Schlüssel zeigt. Den genauen Wert zeigt Dir der Anbieter.

Typische Fehler.

DKIM nicht eingeschaltet

Bei vielen Anbietern ist DKIM für eigene Domains nicht von selbst aktiv. Der DNS-Eintrag allein reicht nicht, die Signatur muss im Admin-Bereich eingeschaltet sein.

Schlüssel zu kurz

Alte Schlüssel mit 1024 Bit gelten als schwach. Lass beim Anbieter einen neuen mit 2048 Bit erzeugen und tausch ihn aus.

Wert beim Eintragen abgeschnitten

Ein Schlüssel mit 2048 Bit ist länger als 255 Zeichen. Manche DNS-Verwaltungen schneiden ihn ab oder wollen ihn in Stücken. Prüf nach dem Speichern mit dem Check, ob er gefunden wird.

Newsletter unterschreibt mit fremder Domain

Signiert Dein Newsletter-Dienst mit seiner eigenen Domain statt mit Deiner, hilft das für DMARC nicht. Richte im Dienst die Authentifizierung Deiner Domain ein.

Fragen zu DKIM

Was ist DKIM?
Eine digitale Unterschrift für E-Mails. Der Mailserver signiert jede Mail mit einem privaten Schlüssel, der Empfänger prüft sie mit dem öffentlichen Schlüssel aus dem DNS. So sieht er, dass die Mail von Deiner Domain kommt und unterwegs nicht verändert wurde.
Wo finde ich meinen DKIM-Selektor?
Öffne eine Mail, die Du verschickt hast. Lass Dir die Originalnachricht oder den Quelltext anzeigen. In der Zeile „DKIM-Signature" steht hinter „d=" die Domain und hinter „s=" der Selektor. Du kannst die ganze Zeile in das Feld beim DKIM-Ergebnis einfügen.
1024 oder 2048 Bit?
2048 Bit. Google empfiehlt Schlüssel mit 2048 Bit, kürzere gelten als schwach. Kann Deine DNS-Verwaltung keine langen Einträge, teil den Wert in Stücke, der Generator zeigt Dir die passende Fassung.
Brauche ich DKIM, wenn ich schon SPF habe?
Ja. Gmail verlangt ab 5.000 Mails am Tag beides. Auch darunter hilft DKIM, weil die Unterschrift Weiterleitungen übersteht, an denen SPF scheitert.

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